Die Entwicklung einer Menschenrechtsperspektive

Bis Ende der 60 Jahre war die Behindertenpolitik der UN durch das Propagieren von Sozialfürsorgerieschen Maßnahmen geprägt. Ein Wechsel zu einer Menschenrechtsperspektive erfolgte erst Anfang der 70er Jahre. So verabschiedeten die UN 1971 die „Deklaration der allgemeinen und besonderen Rechte der geistig Behinderten“ und 1975 die „Erklärung über die Rechte behinderter Menschen“. Beide Erklärungen haben aber keinen völkerrechtlich verbindlichen Charakter. Im Jahr 1976 beschlossen die UN, dass das Jahr 1981 ein „Internationales Jahr der behinderten Menschen“ sein solle. Am 3. Dezember(!) 1982 wurde dann ein „Weltaktionsprogramm für behinderte Menschen“ verabschiedet, das satte 201 Aktions-Punkte aufführt und für den Prozess der Umsetzung eine ganze „Dekade der Behinderten“ (1983-1992) einleitete. Um die Entwicklung von Teilhabe und Gleichberechtigung auch nach diesem 10-Jahreszeitraum fortzuführen, fasste die Generalversammlung der UN Ende 1992 einen bedeutsamen Beschluss: Ab 1993 solle jedes Jahr am

3. Dezember ein „Internationalen Tag der behinderten Menschen“ begangen werden. Weniger bekannt ist der Teil des Beschlusses, in dem bis zum Jahr 2010 eine „Gesellschaft für alle Menschen“ erreicht werden soll.

Kostenlose Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!